• Doppelstöckige Lagerbüros für effektive Raumnutzung
    Doppelstöckige Lagerbüros für
    effektive Raumnutzung
  • Individuelle Systemräume als Raumlösung in der Fertigung
    Individuelle Systemräume als Raumlösung
    in der Fertigung
  • Lagerbüros auf Lagerbühne zur Erhaltung der Lagerfläche
    Betriebsbüros auf Lagerbühne zur
    Erhaltung der Lagerfläche

Objekt 16280375 - Meisterbüros und Raum in Raum System

 

Referenznummer - 16280375
Objektgröße - 16.570 x 10.045 x 4.617 mm

Besonderheiten - Zusammenschluss von mehreren Meisterbüros und einer großvolumigen Raum in Raum Lösung, lichte Raumhöhe von 4.000 mm bei 10 m Spannweite der Decke in dem Hauptobjekt, Zielführung über mehrere Bauabschnitte, Toröffnung von 5 × 3 m

Ein etabliertes Unternehmen aus dem Bereich Automobilelektronik hatte die Anforderung eine Raum in Raum Lösung in ihrer Produktionshalle zu schaffen. In die 4 m hohe Halle aus Wandteilen sollten Fahrzeuge hereingefahren werden können. Der Kunde wollte so Tests und Umbaumaßnahmen an Autos durchführen und dabei einen abgeschlossenen Werkstattbereich von der restlichen Produktionshalle schaffen.

Um das Verletzungsrisiko der Arbeiter in einem Produktionsbetrieb zu verringern wurde beim gesamten Projekt auf Verbundsicherheitsglas in den Raumsystemen gesetzt. Alle Deckenskonstruktionen sollten zu Wartungszwecken von einem Techniker betreten werden können.

Bauphase 1

Im ersten Schritt stand die Errichtung des Hauptraumes in den die Fahrzeuge durch ein Rolltor hereingefahren werden konnten. An diesen Werkstattbereich grenzten zwei weitere kleinere Räume an. Die Deckenkonstruktion der gesamten Anlage sollte zu Wartungszwecken der Absauganlage für Techniker begehbar sein. Dies konnte trotz der hohen Spannweite von 10 m ohne Zwischenstützen umgesetzt werden. Der Werkstattbereich mit einer lichten Raumhöhe von 4.000 mm bietet ausreichend Platz und Luftvolumen für die Arbeit an Kraftfahrzeugen. Der Kunde kann somit mehreren Autos gleichzeitig Tests durchführen und seine Produkte prüfen.

Der Werkstattbereich wurde als dreiseitiges Raumsystem geplant und umgesetzt. Der Anschluss erfolgte an die Hallenaußenwand. Es konnten somit 15 m der modularen Systemwand RS 45 eingespart werden. Dennoch ist der Halleneinbau ein statisch selbsttragendes System das die Statik der Produktionshalle nicht beeinträchtigt oder verändert.

Neben dem Bereich für die Arbeiten an den Fahrzeugen, war für das Unternehmen wichtig einen Büroarbeitsplatz in unmittelbarer Nähe zu errichten. Hierzu wurde ein Hallenbüro an den Komplex angegliedert und als vierseitige Lösung autark neben der Werkstatt errichtet. Durch die freistehende Errichtung des Meisterbüros ohne Anschluss an den Hauptraum wurde die Büroarbeitsfläche akustisch entkoppelt. Schall und Vibrationen von der Absauganlage können so nicht in das Meisterbüro dringen. Der 20 m² große Bereich mit mehreren Zugangsmöglichkeiten bietet Platz für 2-3 Mitarbeiter.

Bauphase 2

Die zweite Bauphase war geprägt von einer Erweiterung der Büroarbeitsfläche. Das anfänglich an den Werkstattbereich angrenzende Meisterbüro bot schnell nicht mehr ausreichend Arbeitsfläche. So wurde das Objekt um ein zweites angrenzendes Meisterbüro erweitert. Auch dieses Raumsystem wurde autark von dem Produktionsbereich errichtet. Dadurch ist auch hier ungestörtes Arbeiten für die Mitarbeiter möglich. Die Nische die sich zwischen zwei Raumsystemen ergeben hatte, wurde durch eine einseitige Systemwand und eine Deckenkonstruktion geschlossen. Dadurch ergab sich auch hier eine neue abgeschlossene Arbeitsfläche.

Weitere kleine Umbaumaßnahmen an dem Objekt rundeten Aufgabe der zweiten Bauphase ab. Dazu wurden einzelne Wandteile ausgetauscht und durch Türelemente ersetzt. Der modulare Aufbau des System RS 45 machte dies ohne weiteres möglich.